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1. Buch
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Ausgabe:
Ort:
Reinbek bei Hamburg
Verlag:
Rowohlt
Jahr:
1974
Umfang / Format:
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ISBN:
Sprache:
ergänzende Ang.:
Schlagwörter:
Inhaltsverzeichnis:
Zusammenfassung:
Wieviel Steinzeitdenken steckt im Menschen von heute? Annähernd zwei Milliionen Jahre dauerte unsere steinzeitliche "Kindheit". Rund 60. 000 vorgeschichtliche Generationen haben uns ihr geistiges und psychisches Erbe aufgebürdet. Was bedeuten angesichts eines so langen Zeitraumes die 5000 Jahre seit Beginn der Bronzezeit im mediterranen Kulturraum! Alle kulturellen Anstrengungen dieser 150 bis 200 nachsteinzeitlichen Generation haben nicht vemocht, diese Erbe zu bewältigen: die Nachsteinzeit war zu kurz um unser kollektives Unterbewußtsein von steinzeitlichem Denken wirklich zu befreien.
Woher aber weiß man, wie Menschen der Steinzeit gedacht, gefühlt, gehandelt haben? Immer wieder werden die Funde der Archäologen aus unserer heutigen Sicht gedeutet, als ob kein prinzipieller Unterschied bestünde zwischen der Denkweise eines neolithisch-bronzezeitlichen Bewohners des östlichen Mittelmeerraums und der eines modernen Mitteleuropäers.
Wieviel - oder wiewenig - hat sich nun wirklich geändert in der kurzen Frist, seit sich der Steinzeitmensch bemüht, ein zivilisierter Mensch zu werden? In seinem neuen Buch unternimmt H. G. Wunderlich - Autor des aufsehenerregenden Bestsellers "Wohin der Stier Europa trug" - eine faszinierende archäologische Grabungskampagne im menschlichen Innern. Was er ans Licht bringt, kann uns helfen, den Menschen der Gegenwart aus der Kenntnis seiner frühesten Vergangenheit heraus besser zu verstehen - erst wenn unsere Vorgeschichte uns bewußter wird, werden wir imstande sein, uns von kollektiven psychischen Spannungen und Widersprüchen zu befreien.
Der Autor bringt die geologischen, archäologischen, anthropologischen und psychologischen Forschungsergebnisse zu einer überraschenden Synthese und führt den Leser in die Rückzugsgebiete noch heute lebender Steinzeitmenschen und an die bedeutendsten Fundstätten der Vor- und Frühgeschichte. Er berichtet von den geologischen Ursachen und Bedingungen der Menschwerdung und von den ererbten Denkweisen und Gefühlsinhalten, die bis heute "programmierend" weiter wirken. Vor allem aber bietet dieses Buch eine Art archäologische Erforschung der menschlichen Seele, die bislang unterlassen wurde angesichts der Fülle materieller Grabungsobjekte.
Über den Autor:
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