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1.
Buch
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Signatur:
Pr I 571
BIBMAP:
↑ Wo finde ich das Buch?
Verfasser:
Wunderlich, Hans Georg / (Verfasser)
Namensverweis:
Wunderlich, H. G. > Wunderlich, Hans Georg
Titel:
Die _Steinzeit ist noch nicht zu Ende
Zusatz zum Titel:
eine
Psycho-
Archäologie
des
Menschen
Ausgabe:
1.
-
10.
Tsd
Ort:
Reinbek bei Hamburg
Verlag:
Rowohlt
Jahr:
1974
Umfang / Format:
443
Seiten
Illustrationsangabe:
Illustrationen
ISBN:
3-498-07274-9;
978-3-498-07274-2
Sprache:
Deutsch
ergänzende Ang.:
Literaturverzeichnis:
Seite
415-
429
Schlagwörter:
Evolution, menschliche
;
Prähistorie
;
Psychologie
Inhaltsverzeichnis:
Vorwort
--
Aus
der
Steinzeit
ins
zwanzigste
Jahrhundert
--
1.
Buch.
Eiszeit
und
Menschwerdung.
1.
Die
erratischen
Blöcke.
2.
Der
Mensch
in
der
Retorte.
3.
Wenn
die
Gletscher
wandern.
4.
Rätsel
um
die
Eiszeitenentstehung.
5.
Die
genetische
Pumpe.
6.
Auf
der
Suche
nach
der
Wiege
der
Menschheit
--
2.
Buch.
Die
Begegnung
mit
dem
Steinzeitmenschen.
7.
In
der
Falle
des
eustatischen
Meeresspiegelanstiegs.
8.
Totem
und
Tatau.
9.
Steinzeit
im
Inneren
Afrikas.
10.
Rätselraten
um
Pueblos
und
Effigy
Mounds
--
11.
Steinzeit
in
der
Vollendung
--
Intermezzo.
Trockenmumie
als
Weltraumfahrer
--
3.
Buch.
Konfrontation
mit
der
Vergangenheit.
12.
La
Chappelle
des
Mammouths,
13.
Megalithkultur
und
Bandkeramik.
13.
Çatal
Hüyük
-
Stadt
de
toten
Steinzeitmenschen
--
15.
Die
geheimnisvollen
Siegel
und
die
Geburt
der
Fabeltiere
--
16.
Tausend
Jahre
sind
wie
ein
Tag
--
4.
Buch.
Programmiert
in
der
Steinzeit.
17.
Die
Grenzen
des
Wachstums.
18.
Wieviel
Mensch
ist
der
Mensch?
19.
Im
Banne
der
Magie.
20.
Die
kollektiven
Atavismen.
21.
Die
Macht
des
Unbewußten.
22.
Prägungssensibilität
und
geistige
Individualentwicklung.
23.
Die
unbewußten
Partner.
24.
Schlußwort
--
Anhang.
Literaturhinweise.
Bildquellenverzeichnis.
Register
Zusammenfassung:
Wieviel
Steinzeitdenken
steckt
im
Menschen
von
heute?
Annähernd
zwei
Milliionen
Jahre
dauerte
unsere
steinzeitliche
"
Kindheit"
.
Rund
60.
000
vorgeschichtliche
Generationen
haben
uns
ihr
geistiges
und
psychisches
Erbe
aufgebürdet.
Was
bedeuten
angesichts
eines
so
langen
Zeitraumes
die
5000
Jahre
seit
Beginn
der
Bronzezeit
im
mediterranen
Kulturraum!
Alle
kulturellen
Anstrengungen
dieser
150
bis
200
nachsteinzeitlichen
Generation
haben
nicht
vemocht,
diese
Erbe
zu
bewältigen:
die
Nachsteinzeit
war
zu
kurz
um
unser
kollektives
Unterbewußtsein
von
steinzeitlichem
Denken
wirklich
zu
befreien.
Woher
aber
weiß
man,
wie
Menschen
der
Steinzeit
gedacht,
gefühlt,
gehandelt
haben?
Immer
wieder
werden
die
Funde
der
Archäologen
aus
unserer
heutigen
Sicht
gedeutet,
als
ob
kein
prinzipieller
Unterschied
bestünde
zwischen
der
Denkweise
eines
neolithisch-
bronzezeitlichen
Bewohners
des
östlichen
Mittelmeerraums
und
der
eines
modernen
Mitteleuropäers.
Wieviel
-
oder
wiewenig
-
hat
sich
nun
wirklich
geändert
in
der
kurzen
Frist,
seit
sich
der
Steinzeitmensch
bemüht,
ein
zivilisierter
Mensch
zu
werden?
In
seinem
neuen
Buch
unternimmt
H.
G.
Wunderlich
-
Autor
des
aufsehenerregenden
Bestsellers
"
Wohin
der
Stier
Europa
trug"
-
eine
faszinierende
archäologische
Grabungskampagne
im
menschlichen
Innern.
Was
er
ans
Licht
bringt,
kann
uns
helfen,
den
Menschen
der
Gegenwart
aus
der
Kenntnis
seiner
frühesten
Vergangenheit
heraus
besser
zu
verstehen
-
erst
wenn
unsere
Vorgeschichte
uns
bewußter
wird,
werden
wir
imstande
sein,
uns
von
kollektiven
psychischen
Spannungen
und
Widersprüchen
zu
befreien.
Der
Autor
bringt
die
geologischen,
archäologischen,
anthropologischen
und
psychologischen
Forschungsergebnisse
zu
einer
überraschenden
Synthese
und
führt
den
Leser
in
die
Rückzugsgebiete
noch
heute
lebender
Steinzeitmenschen
und
an
die
bedeutendsten
Fundstätten
der
Vor-
und
Frühgeschichte.
Er
berichtet
von
den
geologischen
Ursachen
und
Bedingungen
der
Menschwerdung
und
von
den
ererbten
Denkweisen
und
Gefühlsinhalten,
die
bis
heute
"
programmierend"
weiter
wirken.
Vor
allem
aber
bietet
dieses
Buch
eine
Art
archäologische
Erforschung
der
menschlichen
Seele,
die
bislang
unterlassen
wurde
angesichts
der
Fülle
materieller
Grabungsobjekte.
Über den Autor:
Prof.
Dr.
Hans
Georg
Wunderlich,
1928
in
Stuttgart
geboren;
Studium
der
Geologie
in
Bonn
und
Göttingen;
Seite
Sommer
1970
in
Stuttgart
Ordinarius
für
Geologie
und
Paläontologie;
seit
1969
geologischer
Hauptkoordinator
für
das
Schwerpunktprogramm
"
Geodynamik
des
mediterranen
Raumes"
der
DFG.
Rezension in:
Die _Steinzeit ist noch nicht zu Ende [Besprechung], in: Anthropos, 70, 1/2 (1975), Seite 312-313
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